Ein Dialog in vier Runden

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Daher haben Sie mehrfach während der Erarbeitung des Verkehrsentwicklungsplans Bremen 2020/2025 (VEP) die Möglichkeit sich einzubringen. Der Verkehrsentwicklungsplan wird nicht im stillen Kämmerlein erstellt, sondern im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und Parteien.

Ein Dialog in vier Runden

Der Verkehrsentwicklungsplan entsteht in vier Runden und jedes Mal haben Sie die Gelegenheit Ihre Anregungen und Ideen einzubringen.
1. Runde: Chancen- und Mängelanalyse

Im ersten Schritt zur Erstellung des Verkehrsentwicklungsplans werfen wir einen genauen Blick auf das heutige Verkehrsnetz. Wo gibt es Probleme? Wo kommt es häufig zu Staus? Wo sind Gebiete nicht gut an Bus und Bahn angebunden? Wo sind Lücken im Fuß- und Radwegenetz? Genauso schauen wir, wo Bremen gut aufgestellt ist und wo diese Stärken noch ausgebaut werden können.

Diese und viele andere Fragen werden im Rahmen der Mängel- und Chancenanalyse gestellt, und hierbei können Sie uns helfen! Denn Sie nehmen als Fußgängerin, Radfahrer, Autofahrerin oder Straßenbahnnutzer jeden Tag am Verkehr in Bremen teil und machen daher viele Erfahrungen, wo es nicht rund läuft oder wo vielleicht etwas verbessert werden müsste. Im Rahmen der ersten Beteiligungsrunde möchten wir sehr gerne von Ihren Erfahrungen lernen!

Links zu den Ergebnissen der Bürgerforen:

Ergebnisse des regionalen Bürgerforums für Bremen Nord (10.01.2013).

Ergebnisse des regionalen Bürgerforums für Bremen Mitte (15.01.2013).

Ergebnisse des regionalen Bürgerforums für Bremen Nord-Ost (17.01.2013).

 

 

Aktuell: 2. Runde: Maßnahmen- und Szenarienentwicklung (Ende August 2013)

In der zweiten Runde geht es darum, zu überlegen, welche verschiedenen Maßnahmen uns bei der zukünftigen Lösung unserer Verkehrsprobleme helfen könnten. Der Maßnahmenkatalog wird zunächst sehr viele Vorschläge enthalten. Die Wirkungen dieser vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen müssen untersucht und anhand der beschlossenen Ziele des Verkehrsentwicklungsplans bewertet werden. D. h. es muss geprüft werden, ob die Maßnahmen wirksam sind, ob sie eventuell unerwünschte Nebeneffekte haben und auch welche finanziellen Folgen sie haben. Hierzu wird die sogenannte Szenariotechnik genutzt. Mit Szenarien kann man die verkehrlichen Auswirkungen der vorgeschlagenen Maßnahmen bis zum Jahr 2025 untersuchen. Auch beim Sammeln von Maßnahmen sind wir sehr dankbar für Ihre Anregungen! Daher gibt es auch zu den Maßnahmevorschlägen und der Entwicklung der Szenarien eine Beteiligungsrunde.

3. Runde: Beteiligung bei der Vorstellung der Ergebnisse der Szenarien (Januar / Februar 2014)

Nachdem die Maßnahmen im Rahmen der Szenarien untersucht worden sind, kann man alle vorgeschlagenen Maßnahmen beurteilen. Man weiß also jeweils, ob eine Maßnahme überhaupt sinnvoll ist, ob eine andere Maßnahme vielleicht wirksamer oder preisgünstiger ist. Diese Ergebnisse möchten wir sehr gerne mit Ihnen diskutieren, denn alle Berechnungen müssen sich der Realität in den Stadtteilen stellen können. Vielleicht sehen Sie ja etwas anders als wir oder haben einen Verbesserungsvorschlag für uns.

4. Runde: Beteiligung im Rahmen der Vorstellung des VEP-Entwurfs (Frühjahr 2014)

Aus allen Anregungen, Berechnungen und Fachgutachten erstellen wir zum Schluss den Entwurf für den Verkehrsentwicklungsplan. Dieser enthält die Ziele, die in der Startphase entwickelt wurden und die wir bis 2025 erreichen wollen. Er listet auch die Maßnahmen auf, die wir zur Erreichung dieser Ziele konkret umsetzen wollen. Mit diesem Entwurf in der Tasche möchten wir uns noch einmal einer öffentlichen Diskussion und Ihren Anregungen und Verbesserungsvorschlägen stellen!