testszenario1
testszenario1_overlay1
Test
testszenario1_overlay2
Test
testszenario1_overlay3
Test
testszenario1_overlay4
Test
testszenario1_overlay5
Test Darum geht's!

Optimierung des Kfz-Verkehrs

In einzelnen Bereichen im Bremer Straßennetz ist es eng. Staus kosten den Privatmenschen viel Zeit, die Umwelt leidet unter dem höheren CO2-Ausstoss und für die Wirtschaft bedeuten sie finanzielle Einbußen. Was wäre, wenn die Stadt Bremen ganz auf die Optimierung des Kfz-Verkehrs setzen würde? Die Maßnahmen in diesem Testszenario zielen auf die Beseitigung der Engpässe im Kfz- und Wirtschaftsverkehr. Welche Auswirkungen hätten diese Maßnahmen auf die Verkehrsentwicklung der Stadt?

Schließen
Weitere Dokumente!

Weitere Dokumente

Hier finden Sie weitergehende Informationen zum Thema:


Karte Testszenario 1: Optimierung des Kfz-Verkehrs

 Download der Plakate/Karten im PDF Format

Schließen
Anbindung der Gewerbegebiete optimieren

Anbindung der Gewerbegebiete optimieren

Ein flüssiger Wirtschaftsverkehr ist wichtig für den Wirtschaftsstandort Bremen. Doch der Lkw-Verkehr kann massive Auswirkungen auf den Straßenraum und für die Anwohner/innen haben. Daher ist es wichtig, dass die Gewerbegebiete gut an das Hauptstraßennetz angebunden und gut ausgeschildert sind, so dass sich der Verkehr nicht auf die Nebenstraßen verlagert und eine rasche Warenverteilung gewährleistet ist.

Beispiel: Gewerbepark – Aufgewerteter Straßenraum, (c) Planersocietät

 

MASSNAHMENÜBERSICHT

Wirtschaftsstandorte sind gut und zügig erreichbar Verbesserungen für den Wirtschaftsverkehr

  • Verringern von Störungen im Verkehrsablauf
  • Verbessern der Anbindung von Gewerbegebieten
  • Beschilderung zu den zentralen Gewerbestandorten wird weiter verbessert.
  • Stadtlogistik-Konzept für die Bremer Innenstadt

Beispiel: Verbesserung der Anbindung von Gewerbegebieten, (c) Planersocietät

Schließen
Elektromobilität fördern

Elektromobilität fördern

Die Zahl von Elektroautos steigt langsam, aber konstant. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie sind leise und stoßen kein CO2 aus. Kommt der genutzte Strom aus regenerativen Energiequellen, wird das Elektroauto nahezu vollkommen umwelt- und klimaneutral. Um die Elektromobilität in Bremen entschieden voranzutreiben, muss die notwendige Infrastruktur bereitgestellt werden, etwa in Form von Stellplätzen mit Ladestationen.

Beispiel: Ausbau von Stellplätzen für Elektroautos, (c) Planersocietät

 

MASSNAHMENÜBERSICHT

Elektromobilität fördern
Flotteneinbindung:

  • Städtische Einrichtungen (z.B. Stadtreinigung) und die öffentliche Verwaltung integrieren zunehmend Elektrofahrzeuge bzw. Pedelecs in die hauseigenen Flotten.
  • Gewerbebetriebe, insbesondere auch Kurierdienste und Paketdienstleister stellen ihren Fuhrpark auf umweltfreundlichere Fahrzeuge um.
  • Unterstützung von privaten Akteur/innen bei Anschaffung und Nutzung von Elektrofahrzeugen, z.B. Lieferservice, Pflegedienste, Taxen
  • Elektroautos und Pedelecs werden in multimodale Mobilitätsangebote eingebunden, z.B. Carsharing
  • Pedelec-Verleihangebote an P+B-Standorten, zentralen Umsteigepunkten, Carsharing-Standorten etc.
  • Elektro-Lastenräder-Verleihangebote an Supermärkten, Baumärkten, Möbelhäusern etc.

Infrastruktur und Rahmenbedingungen:

  • Ausbau der Ladeinfrastruktur, dabei auch Kooperation mit (touristischen) Leistungsträgern
  • Hinweise und Information über Ladestationen durch Beschilderung sowie im Internet
  • Günstigere oder kostenlose Stellplätze für Elektrofahrzeuge – Berücksichtigen der höheren Geschwindigkeiten von E-Bikes beim Neu- und Umbau von Radverkehrsanlagen
Schließen
Straßennetz optimieren

Straßennetz optimieren

Einige Straßen im Bremer Stadtverkehr sind überlastet. Es kommt zu Staus auf einzelnen Hauptverkehrsstraßen und Autobahnzubringern. Der Neubau und Ausbau des Straßenraums an Verkehrsknotenpunkten und auf Straßen mit Engpässen soll dazu führen, dass die Mobilität von Menschen, Waren und Dienstleistungen zukünftig möglichst staufrei bewältigt werden kann.

Beispiel: Optimierung des Straßennetzes, (c) Planersocietät

 MASSNAHMENÜBERSICHT

Störungen im Kfz- und Wirtschaftsverkehr sollen beseitigt werden
Optimierungen im Kfz-Verkehr
Neben den beschlossenen Maßnahmen im Kfz-Netz (z.B. Ausbau der A 281 zur Schließung des Autobahnringes):

  • weiterer Ausbau einzelner Autobahnabschnitte (A 1/A 27)
  • Bau weiterer Bundesstraßen in Bremen und Region zur Entlastung (B 6n/B 213n)
  • Optimieren des Straßennetzes zur Verbesserung des Verkehrsflusses (z.B. Tunnel Steubenstr., Osterholzer Heerstraße, Autobahnzubringer Horn-Lehe, Habenhauser Brückenstraße, Konrad-Adenauer-Allee)
  • Beseitigen weiterer höhengleicher Bahnübergänge
  • konsequentes Erhaltungsmanagement für das Hauptstraßennetz
  • Ausbau der (dynamischen) Verkehrslenkung/-führung – Sichern von Tempo 50 im Hauptstraßennetz

Ein ausreichendes und komfortables Parkplatzangebot wird geschaffen
Ausbau der Parkplatzangebote

  • In Stadtteilen und Straßen mit hohem Parkdruck wird zusätzlicher Parkraum durch Quartiersgaragen geschaffen
  • Die Stellplätze im Straßenraum werden optisch, städtebaulich und konzeptionell aufgewertet
Schließen
Verbesserung Grüne Welle

Verbesserung Grüne Welle

Die grüne Welle ist eine sehr gute Maßnahme, um schnell und effizient für einen flüssigen Verkehrsstrom zu sorgen. Grüne Welle bedeutet, dass Fahrzeuge mehrere Kreuzungen ohne Halt überqueren können. Ein Ausbau der grünen Welle im Hauptstraßennetz verringert die Reisezeit, bündelt die Verkehrsströme auf den Hauptstraßen und entlastet dadurch die Nebenstraßen. Zudem wird der Kraftstoffverbrauch gesenkt und damit die Umwelt geschont.

Beispiel: Verbesserung der grünen Welle für den Kfz-Verkehr, (c) Planersocietät

MASSNAHMENÜBERSICHT

Technische Verbesserungen im Verkehrsmanagement verbessern die Leistungsfähigkeit des Straßenmanagements
Verkehrs- und Mobilitätsmanagement

  • Verbessern der Grünen Welle im Zuge der Hauptstraßen (tlw. zu Lasten von Bus und Straßenbahn)
  • Ontrip-Infodienst zur Verkehrslenkung für mobile Endgeräte (Handy, Navi etc.)
  • Ausbau der VMZ (VerkehrsManagementZentrale Bremen) mit mehr Möglichkeiten zur aktiven Verkehrssteuerung
Schließen
Kreuzungen optimieren

Kreuzungen optimieren

Wo Straßen aufeinandertreffen, kann es schon mal Probleme geben. An einigen Kreuzungen im Hauptstraßennetz kommt es zu einem erhöhten Stauaufkommen. Ob grünes Licht für Linksabbieger, eine Anpassung der Ampelschaltung oder die Spuren-Erweiterung – die Kreuzungen an Verkehrsknotenpunkten sollen so optimiert werden, dass sie künftig zügig und staufrei passiert werden können.

Beispiel: Optimierung Stern, Umbau Knotenpunkt, (c) Planersocietät

MASSNAHMENÜBERSICHT

Störungen im Kfz- und Wirtschaftsverkehr sollen beseitigt werden. Optimierungen im Kfz-Verkehr:

  • Beseitigen von Defiziten an Kreuzungen, ggf. durch Ausbau – Neubau von Straßen (z.B. Verlängerung Theodor-Barth-Str., Verlängerung Am Gaswerkgraben)

Die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer/innen durch den Kfz-Verkehr soll reduziert werden. 

Erhöhen der Verkehrssicherheit

  • Standardisieren der Einmündungsbereiche
  • Abbiegespiegel an Ampelkreuzungen zur Verminderung des toten Winkels
Schließen
 
Ergänzungen ansehen

Ergänzungen zu diesem Szenario

Bis zum 18.10.2013 konnten an dieser Stelle Ergänzungen zu diesem Szenario eingebracht werden. Lesen Sie hier die eingebrachten Anmerkungen und Vorschläge:

10 Ergänzungen:

    Klaus23 schrieb am 27.08.2013:

    Elektromoblile könne eine Rolle speilen in zukünftigen Verkehrskonzepten. Dazu gehört eine entsprechende Infrastruktur:
    - Ladestationen für E-Autos auf allen Parkplätzen und Parkhäusern.
    - Für alte Bebauungen ohne eigene Garage (Viertel, altes Vegesack): Einrichtung von (gebührenpflichtigen) Parkhäusern für Anwohner, die gerne E-mobil sein wollen, aber keinen Parkplatz mit Ladestation auf ihrem Grundstück einrichten können . Damit gleichzeitig eine Entlastung der Wohnstrassen vom ruhenden Verkehr.

    Stadtmusikant schrieb am 28.08.2013:

    Die konsequente Einrichtung des grünen Pfeils könnte an größeren Kreuzungen helfen den Verkehr zu entzerren; kleine (und preiswerte) Maßnahme – große Wirkung!

    Ureinwohner schrieb am 03.09.2013:

    Zum Thema “Verbesserung der grünen Welle für den Kfz-Verkehr im Bereich Burger/Grambker Heerstraße”: Bereits heute ist der Heerstraßenzug durch Kfz-Verkehr stark belastet. Hinzu kommt die seit Jahren starke Befahrung mit LKW-Verkehr, nicht nur bei der Anfahrt zu den benachbarten Gewerbegebieten sondern auch als “Schleichweg” zur Mautvermeidung. Darunter leiden nicht nur die Anwohner sondern auch das Mittelzentrum im Ortsteil Burg. Ampelschaltungen sind schon heute nicht fußgängerfreundlich (Burger Heerstraße/Grambkermoorer Landstraße), nicht geeignet/synchronisiert um Busse zu erreichen (Am Geestkamp) oder fehlen ganz (Grundschule Grambke; Grambker Geest: Zugang zu den Sportanlagen/Sportparksee). Seit Jahren setzen wir uns für eine Herausnahme des Heerstraßenzuges aus dem LKW-Führungsnezt ein. Eine Notwendigkeit ist nicht mehr gegeben: Die Gewerbegebiete Steindamm, Industriepark oder auch im benachbarten Oslebhausen können gleichwohl aus Richtung Verteilerkreis Nord und A 281 angefahren werden, ohne dass der gesamte Ortsteil durchfahren werden muss. Auch die am 31.08.2013 in Betrieb genommene Burge Brücke trägt dem Rechnung. Die Fahrbahn wurde bereits im Brückenbereich schmaler angelegt, da die Straße keine Bundesstraße (B6) sondern “nur” noch eine Stadtstraße ist. Eine Verkehrsberuhigung, wie zum Beispiel im Verlauf der Gröpelinger Heerstraße oder auch Zone 30, wie in der Hindenburgstraße beachtlich kurzfristig nach einem schweren Verkehrsunfall eingeführt, ist unser Ziel, auch im Rahmen einer NGO, der ich seit Jahren angehöre.

    (Anmerkung der Redaktion: zwei zusammengehörige Kommentare vereinigt)

    Zugfan schrieb am 04.09.2013:

    Ich vermisse in diesem Testszenario neue Straßenverbindungen, die zu einer Entzerrung bestehender Engpässe beitragen könnten (inwieweit, sollte ja vielleicht mal untersucht werden).
    Betrachtet man Bremen (Stadt) und sein Umland, fällt doch Folgendes auf:
    1. Zwischen Bremen-Nord und Oldenburg gibt es keine attraktive Straßenverbindung -> B74 aufwerten/ausbauen (mit guter Anbindung von Oldenburg).
    2. Die Ortsteildurchfahrt Burg ist eine Katastrophe. Hier kann eigentlich nur eine zweite Lesumquerung Entlastung bringen.
    3. Die Umgehungsstraße Lilienthal schreit doch förmlich nach einer direkten Anbindung an die A27; der “Lange Jammer” würde es danken.
    4. Komplettierung des “Schröderrings”, indem der Bürgerpark durch- bzw. unterquert wird.
    Sicher sind auch andere Maßnahmen denkbar. Wo bleiben (außer vielleicht dem Hochstraßenabriss) die Visionen?

    bremerin74 schrieb am 16.09.2013:

    Bremen-Osterholz B75 Osterholzer Heerstraße/ Bin KEINE Daimler-Mitarbeiterin aber spreche wohl für uns alle – Pendler aus Niedersachsen sowie Anwohner nahe Osterholzer Heerstraße – beobachtet seit 2001: es gibt feste Stauzeiten auf dieser Strecke (dank Daimler wohl bemerkt :) -lässt sich nicht ändern – eine Lösung muss her! Das Verkehrsaufkommen über die Hermann-Können -Str. in die Osterholzer Heerstraße ist in diesen 12 Jahren genauso schnell gewachsen wie die Umsätze des Daimler-Werkes. Diese Teilstrecke der B75 ist sehr wichtig für alle Beteiligten und die Stadt, die hier um einen zukunftsfähigen Verkehrskonzept gebeten wird. Für unsere Familien und für unsere Stadt! Danke!

    Herbert schrieb am 16.09.2013:

    Die Reduzierung des öffentlichen Nahverkehrs in Bremen-Osterholz entspricht nicht den Wunsch mehr Bürger vom Auto zum Nahverkehr zu bewegen.
    Linie 40/41 entfallen, Linie 37 weniger Fahrten und jetzt der Planungsvorschlag Fahrten der Linie 2 und 10 auszudünnen.
    Ein sehr schlechter Planungsvorschlag.

    HeintjeHB schrieb am 19.09.2013:

    Durch den Ausbau von flächendeckenden Intelligenten Verkehrsleitsystemen, könnte man Verkehrsspitzen schneller und effizienter Abbauen.

    Gerade auf der Strecke der Nordwestknoten bis Autobahn A27 könnte man je nach Verkehrsdichte den Fly-Over 2-spurig in jeweils eine Richtung ansteuern und den geringeren Verkehr durch den “Kreisel” darunter mit intelligenter Ampelsteuerung führen.
    Dieses Prinzip, welches im Land Bremen auch schon in Bremerhaven praktiziert wird, ermöglicht eine Kostengünstige Alternative zum Bau neuer Strassen oder -erweiterungen.

    Auch hier muss man natürlich auch andere Straßenzüge und schwer belastete Hauptverkehrsstrassen auf ähnliche Machbarkeiten prüfen. Aber ich denke, gerade der oben erwähnte Strassenabschnitt ist prädestiniert für eine solche Lösung.

    piratausderkaribik schrieb am 25.09.2013:

    Der KFZ-Verkehr könnte sehr einfach optimiert werden. Durch die Förderung der Nahmobilität und des ÖPNV sowie auf einen Verzicht auf weiteren Flächenfraß steigen die meisten Autofahrer um und lassen auf den Straßen genügend Platz für die wirklich notwendigen Fahrten, die sich nicht mit ÖPNV, Fahrrad oder zu Fuß erledigen lassen. Durch die Umlage der realen Kosten auf die Autofahrer (Benzin-, KFZ-Steuer, Straßenbenutzungsgebühren) würden noch viel mehr Autofahrer ihr Auto stehen lassen oder abschaffen und Platz für eine lebenswerte Stadt ohne verstopfte Straßen, Straßenränder und Parkplatzflächen schaffen.

    Bremerin schrieb am 25.09.2013:

    Die Abbiegespuren sind in Bremen oft viel zu kurz, dadurch staut sich der Verkehr und die Kraftfahrzeuge fahren dann durch die Wohngebiete!!
    Beispiele: Linksabbiegespur in Richtung Oberneuland “am Lehester Deich” , die Abbiegespuren nach rechts zur A27 am Autobahnzubringer Horn-Lehe, etc.
    Seit dem Bau der Linie 4 hat sich extrem viel verschlechtert – leider. Dies gilt es zu korrigieren.

    Zugfan schrieb am 26.09.2013:

    Ich vermisse hier zwei weitere Punkte (die eigentlich in das Basisszenario gehören und außer Markierung praktisch nichts kosten!):
    a) B6 Autobahnzubringer Überseestadt: Da der Bau der geplanten zweiten Brücke über den Utbremer Kreisel wohl nicht realisiert wird, sollte geprüft werden, ob die Unterbindung der Zufahrt aus der Hansestraße (Fahrtrichtung A27; unter der Eisenbahn) zumindest zur nachmittäglichen Spitze die Stauerscheinungen stadtauswärts wirkungsvoll bekämpfen kann.
    b) A27 Abfahrt Bremen-Nord: Vor der Erweiterung auf 3 Fahrstreifen konnte man von beiden Fahrstreifen aus abfahren, nach der Erweiterung nur noch vom rechten (der dann auch endet). Hier sollte die Möglichkeit der Abfahrt auch für den mittleren Fahrstreifen eingerichtet werden, was den Verkehrsfluss empfindlich störende Einfädelungsvorgänge vermeiden hilft.

Schließen